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Texte

Die unsterbliche Geschichte von Sadako Sasaki
Sadako Sasaki, geb.am 7.Jänner 1943 in Hiroshima und gest. am 25. Oktober 1955, war eine japanische Schülerin und wurde zur weltweit bekanntesten Hibakusha (Überlebende der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki).
Sadako Sasaki war zum Zeitpunkt des Atombombenabwurfs durch die USA am 6. August 1945 2½ Jahre alt und wuchs danach als scheinbar gesundes, athletisches Mädchen heran.
Am 10. Januar 1955 wurde bei ihr Leukämie diagnostiziert, eine bei Überlebenden des Atombombenabwurfes häufig auftretende Krebserkrankung.
Sadakos beste Freundin erzählte ihr von einer alten japanischen Legende, nach der derjenige, der 1.000 Origami-Kraniche falte, von den Göttern einen Wunsch erfüllt bekäme. Sadako begann daraufhin, während ihres mehrmonatigen Krankenhausaufenthaltes Papierkraniche zu falten. Nachdem sie innerhalb von weniger als einem Monat 1000 Kraniche fertiggestellt hatte, setzte sie ihre Arbeit in der Hoffnung auf Heilung fort. Ihr Bruder Masahiro Sasaki spricht von insgesamt rund 1600 Kranichen, die Sadako bis zu ihrem Tod faltete.
Über Sadako Sasakis Lebensgeschichte sind zahlreiche Bücher erschienen, wodurch ihre Geschichte zum international bekanntesten Fall einer Atombombenschädigung geworden ist. Auch heute noch kennt in Hiroshima jedes Kind ihre Geschichte.
Aufgrund der weltweiten Verbreitung und Anteilnahme, die die Geschichte von Sadako Sasaki fand, wurden Origami-Kraniche zu einem Symbol der internationalen Friedensbewegung und des Widerstands gegen den Atomkrieg.

Eine Faltanleitung für Friedenskraniche ist auf you tube zu finden. Im Friedenslied "Wir lassen die Kraniche fliegen" geht es ebenfalls um diese Thematik.

Eine besondere Geschichte über Streit und Vergebung
Ein Vater und sein Sohn lebten friedlich und in völliger Eintracht. Sie lebten von dem Ertrag ihrer Felder und Herden. Sie arbeiteten miteinander und teilten gemeinsam, was sie ernteten. Alles fing durch ein kleines Missverständnis an. Eine immer größer werdende Kluft bildete sich dann zwischen ihnen, bis es zu einem heftigen Streit kam. Fortan mieden sie jeglichen Kontakt und keiner sprach mehr ein Wort mit dem anderen.
Eines Tages klopfte jemand an der Tür des Sohnes. Es war ein Mann, er suchte Arbeit. „Kann ich vielleicht einige Reparaturen bei ihnen durchführen?“ „Ich hätte schon Arbeit für dich“, antwortete der Sohn. „Dort, auf der anderen Seite des Baches steht das Haus meines Vaters. Vor einiger Zeit hat er mich schwer beleidigt. Ich will ihm beweisen, dass ich auch ohne ihn leben kann.“
„Hinter meinem Grundstück steht eine alte Ruine, und davor findest du einen großen Haufen Steine. Damit sollst du eine 2 Meter hohe Mauer vor meinem Haus errichten. So bin ich sicher, dass ich meinen Vater nicht mehr sehen werde.“
„Ich habe verstanden», antwortete der Mann. Dann ging der Sohn für eine Woche auf Reise. Als er wieder nach Hause kam, war der Mann mit seiner Arbeit fertig. Welch eine Überraschung für den Sohn! So was hatte er nicht erwartet. Denn anstatt einer Mauer hatte der Mann eine schöne Brücke gebaut.
Da kam auch schon der Vater aus seinem Haus, lief über die Brücke und nahm seinen Sohn in die Arme. „Was du da getan hast, ist einfach wunderbar! Eine Brücke bauen lassen, wo ich dich doch schwer beleidigt hatte! Ich bin stolz auf dich und bitte dich um Verzeihung.“
Während Vater und Sohn Versöhnung feierten, räumte der Mann sein Werkzeug auf und schickte sich an, weiter zu ziehen. „Nein, bleib doch bei uns, denn hier ist Arbeit für dich“, sagten sie ihm.
Der Mann aber antwortete: „Gerne würde ich bei euch bleiben, aber ich habe noch anderswo viele Brücken zu bauen …“
(Quelle unbekannt)

Folgende Gedanken hierzu von Elmar Rassi:
„Ihr Lieben,
diese wundervolle Geschichte hält uns den Spiegel vors Gesicht. Denn die Welt ist voll von Menschen, die lieber Mauern errichten, anstelle miteinander zu reden, die bestehenden Mauern einreißen und aus den Steinen der Mauern Brücken zwischen den Menschen bauen.
Viele Freunde und Familien brechen nach einem Streit den Kontakt ab und reden nicht mehr miteinander. Jeder ist dann zu stolz, um den ersten Schritt zu machen und denkt sich dann: „Ich rufe nicht zuerst an. Wenn, dann muss der andere sich bei mir entschuldigen, er muss als erster anrufen!“
Macht nicht denselben Fehler und geht aufeinander zu, macht den ersten Schritt. Denn wenn ein Mensch vergeben kann, dann zeigt er damit nicht nur wahre Größe, sondern befreit sich auch vom schlechten Gefühl jemanden zu hassen. Wobei diese Vergebung nicht ohne Konsequenzen bleiben muss. Und wenn ein Mensch um Entschuldigung bittet, bedeutet das nicht, dass er unbedingt im Unrecht war. Es bedeutet vielleicht nur, dass ihm die Beziehung viel wichtiger ist als sein Ego!
Mit diesen Gedanken wünsche ich Euch von Herzen einen versöhnlichen und wunderschönen Tag. Und wenn Du diese Geschichte mit Deinen Freunden teilen möchtest, dann wirst Du damit vielleicht eine Beziehung retten. Denn viele Menschen verzichten Jahre auf ihre Eltern, Schwestern, Brüder, Enkel, Nichten, oder andere Lieben, weil sie zu stolz sind, den Versuch zu unternehmen Ihre Mauern einzureißen!“
Quelle: https://www.facebook.com/Elmar.Rassi.Motivation

 

Bildergalerie

Enthüllung der Friedenswegtafel in Romau/Romava

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Via Lucis Weg in Schönbach
Station: Im Abendmahlsaal - Künstler Erwin Kastner

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Kirche in Buchers/Pohoří na Šumavě

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Gedenktafel in Weitra - Schulgarten der Volksschule

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Gedenktafel in Gmünd - Neue Mittelschule, Schulgasse 1

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Peacecamp in Reibers

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Ginkgo und Gedenktafel - Wiese hinter dem Jugendgästehaus in Reibers

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Meilenstein des Frieden in Moorbad Harbach an der Grenze

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Menschenrechtsgarten in Lauterbach

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Wallfahrt an der Grenze in Romau/Romava

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