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Aktuelle Informationen und Veranstaltungen

Herzliche Friedensgrüße allen Besuchern unserer Homepage!

Liebe Besucher unserer Homepage!
Es freut mich als Obmann vom Verein "Weg des Friedens", dass Sie sich für die vielfältige Thematik des Friedens interessieren und unsere Homepage besuchen.
Das Projekt "Weg des Friedens" ist noch relativ jung. Der Verein wurde im März 2014 gegründet und unsere Homepage ist seit 9.Oktober 2015 online.
Der "Weg des Friedens" zeigt viele positive Beispiele für eine Kultur des Friedens und der Versöhnung auf, macht auf diese Themen aufmerksam und lädt ein, die jeweiligen Wegstationen zu besuchen. Es freut uns, wenn Sie unser Projekt anspricht und Sie dadurch interessante Plätze und Themen im Waldviertel und in Tschechien entdecken.

Auf dieser Seite finden Sie ganz aktuelle Infos, Veranstaltungshinweise, Neuerwerbungen unserer Bibliothek, gute Nachrichten für eine friedlichere Welt und einen Rückblick auf Vergangenes wie alle Jahresberichte seit 2014 oder die Friedensfahrt 2015
- viel Spaß beim Entdecken ...

Ganz aktuelle Infos:

10.Dezember - Internationaler Tag der Menschenrechte und Briefmarathon von Amnesty International im Gmünd - siehe unter Veranstaltungen

Hier gibt es eine ganz aktuelle Friedensgeschichte, die sich heuer im Sommer 2018 erreignete, 80 Jahre nach den tragischen Ereignissen der Vertreibung jüdischer Familien aus Weitra, wurden neue Verbindungen zwischen Buenos Aires und Weitra geknüpft ...und diese Friedensgeschichte gibt es hier zum Nachlesen

und eine andere Geschichte ...Seit Monaten kämpft die engagierte Niederösterreicherin Nadja L. auf der Petitionsplattform mein #aufstehn für den Verbleib der Flüchtlingsunterkunft St.Gabriel, wo seit mehr als 25 Jahren geflüchtete Menschen betreut werden. Im Juni hat der zuständige Landesrat Waldhäusl angekündigt, das Caritashaus zu schließen. Trotz großer Unterstützung warten alle Beteiligten bisher vergeblich auf eine dauerhafte und menschliche Lösung.
Die Situation verschlechtert sich zunehmend durch die unmenschlichen Maßnahmen der Landesregierung.
Am Dienstag, den 2.Oktober fand gemeinsam mit #aufstehn und den Steyler Missionaren die Kundgebung “Retten wir das Miteinander!” in Tulln statt.
Unmittelbar danach erfolgte dort die Verleihung des Freiwilligenpreises des Rotes Kreuzes, wofür die Petitionserstellerin Nadja L. nominiert worden ist.
Auch Landeshauptfrau Mikl-Leitner nahm an der Verleihung teil.
Die Kundgebung zum Nachlesen: https://www.meinbezirk.at/tulln/c-lokales/flashmob-vor-henri-preisverleihung_a2949123 und zum Nachhören: https://www.puls4.com/puls-4-news/videos/NOe-Wie-Geistliche-fuer-eine-Asylunterkunft-kaempfen
Weitere Infos: https://www.aufstehn.at/engagierte-niederoesterreichinnen-kaempfen-fuer-eine-asylunterkunft/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=St+Gabriel+Kundgebung+28.09.2018&utm_content=Mailing_11036525

Der "Weg des Friedens" ist nominiert als "Ort des Respekts 2018".
Das Publikumsvoting wurde am 23.August beendet und mit 156 Stimmen konnten wir den 7. Platz von insgesamt 350 eingereichten Projekten erreichen,
mit nur 2 Stimmen Abstand zum 5.Platz. Das ist ein großartiges Ergebnis und eine starke Stimme für den Frieden!!!
Am 3. September wählte die Jury die neun Landes- und die drei Bundessieger aus, die am 26.September als "Ort des Respekts 2018" ausgezeichnet werden.
Leider ist der "Weg des Friedens" trotz der vielen Stimmen nicht bei den Siegerprojekten. Ein großes Danke allen, die ihre Stimme für den "Weg des Friedens" abgegeben haben!

Hier gibt es einen Rückblick auf das Publikumsvoting https://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/awards - klicken auf bisherige Awards anzeigen -
und hier Infos über Respekt.net https://verein.respekt.net und der hier Link zu den Siegerprojekten http://www.ortedesrespekts.at/

4. April 2018 Gedenktag - Martin Luther King

Vor fünfzig Jahren, am 4. April 1968, wurde der US-amerikanische Bürgerrechts-Aktivist Martin Luther King in Memphis/Tennessee ermordet. Der wortgewaltige Baptisten-Prediger setzte sich für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner und für ein friedliches Zusammenleben von Schwarz und Weiß ein – mit den Mitteln des „Gewaltlosen Widerstands“.
Mit seiner berühmten Rede von 1963 leitete er das Ende der offiziellen Rassentrennung ein: „Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages die Söhne von früheren Sklaven und die Söhne von früheren Sklavenbesitzern auf den roten Hügeln von Georgia am Tisch der Brüderlichkeit gemeinsam niedersetzen können.
… Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht nach der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden.“
Diese Rede ist vielleicht eine der bedeutendsten in der US-Geschichte des 20. Jahrhunderts. Wegen seines Engagements für soziale Gerechtigkeit wurde Martin Luther King 1964 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Veranstaltungstermine 2018:

April bis Oktober Veranstaltungsreihe "Unsere Heimaten" 13 Veranstaltungen im Waldviertel und in Südböhmen .... Infos hier

29. und 30. Juni: 12.Alpine Peace Crossing - ein Erlebnisbericht siehe weiter unten bei den guten Nachrichten
http://alpinepeacecrossing.org/ankuendigung/

Am 26. und 27. Oktober findet die Dreijahrestagung des Internationalen Versöhnungsbundes im Bildungshaus Mariatrost in Graz statt.
Das Thema lautet "Die Wahrheit sagen" - Möglichkeiten einer konstruktiven Friedensarbeit angesichts des politischen Klimawandels.
Infos und Anmeldung unter www.versoehnungsbund.at

10.Dezember - Internationaler Tag der Menschenrechte und Briefmarathon
Vor 70 Jahren am 10.Dezember 1948 wurde die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verkündet.
Daher wird der 10. Dezember jährlich als "Internationaler Tag der Menschenrechte" begangen.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International veranstaltet jährlich in der Zeit um den 10.Dezember den sogenannten "Briefmarathon", der die größte internationale Aktion von Amnesty ist. Weltweit schreiben Millionen Menschen Briefe an Regierungen und Politiker.
Wir wollen uns an diesem besonderen Jahrestag der Menschenrechte am Briefmarathon beteiligen und laden daher ein, durch die Teilnahme am Briefmarathon ein deutliches Zeichen für die Menschenrechte und vor allem für die Menschen, denen die Menschenrechte verwehrt werden, zu setzen.
Wir treffen uns dazu am Abend des 10.Dezember ab 17 Uhr in der Taverne Perikles in Gmünd. Eine andere Möglichkeit einen besinnlichen Adventabend zu erleben.
Hier der Link zum Briefmarathon https://www.amnesty.at/mitmachen/kampagnen/briefmarathon-2018/

Die 1. Waldviertler Friedensbibliothek und Mediathek funktioniert nach dem Prinzip des "Book Sharing" ....hier gehts weiter zur Bibliothek....

Die aktuellen Neuerwerbungen unserer Bibliothek sind .....

Am Seil   Eine Heldengeschichte
Das gerade erst erschienene Buch von Erich Hackl belegt derzeit den ersten Platz auf der ORF Bestenliste für August 2018. Es ist eine eindringliche Schule der Empathie und behandelt  die wahre Geschichte von Reinhold Duschka, der in der Zeit des Naziterrors in Wien die jüdische Chemikerin Regina Steinig und ihre Tochter Lucia
über vier Jahre versteckte, um sie vor der Deportation und Ermordung zu bewahren.
Reinhold Duschka wurde 1990 von Israel unter die "Gerechten unter den Völkern" aufgenommen.
Am 14. April 2013 wurde an der Fassade des Werkstättenhofs in der Mollardgasse 85a im Bezirk Mariahilf eine Gedenktafel für Reinhod Duschka enthüllt.
Lucia Heilman geb. Steinig engagiert sich mit 89 Jahren als Zeitzeugin und erzählt jungen Menschen über ihr Leben und Überleben während des Krieges und über ihren Lebensretter Reinhold Duschka.

Unter dem Rad der Geschichte – die neu bearbeitete Autobiografie von Přemysl  Pitter
Přemysl  Pitter (1895 – 1976) rettete in den Wirren der Nachkriegsmonate in der Tschechoslowakei über 800 jüdische und deutsche Kinder
aus Konzentrations- und Internierungslagern vor Hungertod und Gewalt. Er berichtet über seine abenteuerliche Flucht aus der Tschechoslowakei,
um sein Leben zu retten. Ab 1952 setzt er sein humanitäres Engagement in Deutschland weiter fort.
Im Jahr 1964 erhält er von Israel die Auszeichnung als „Gerechter unter den Völkern“.

Der Radreiseführer von Julia Köstenberger "Grenzenlos Radeln. Die schönsten Touren zwischen Österreich und Tschechien.
Orte entdecken, Natur erleben, Geschichte erfahren" ist im Falter Verlag erschienen https://shop.falter.at/buecher/buecher-falter-verlag/grenzenlos-radeln.html

Jüdische Familien im Waldviertel und ihr Schicksal
Herausgeber Friedrich Polleross (Waldviertler Heimatbund)
Der Einmarsch der deutschen Truppen in Österreich im März 1938 veränderte das Leben der jüdischen Bevölkerung auf dramatische  Art und Weise.
80 Jahre später wird auf den beinahe 700 Seiten des Buches das Schicksal vieler Waldviertler jüdischen Familien in sehr persönlicher Weise geschildert und so vor dem Vergessen bewahrt.
„Erinnern und Gedenken drückt Respekt gegenüber jenen Menschen aus, die durch Verfolgung und Krieg großes Leid erfahren oder ihr Leben verloren haben und bewahrt ihnen ihre menschliche Würde und ihr Andenken.“

Wohin seid ihr gegangen?
Die Menschen und der Nationalsozialismus im Waldviertler Grenzland von Franz Drach

Mein Einsatz für die bäuerliche Zukunft - die Revolution für eine demokratische Ernährungspolitik hat begonnen
Franz Rohrmoser, der als Bergbauernsohn und ehemaliger Entwicklungshelfer zum Mitbegründer der öster. Bergbauernvereinigung
und zum Experten einer nachhaltigen demokratischen Ernährungspolitik wurde, erzählt in diesem Buch seine bewegte und spannende Lebensgeschichte.

„Dort, wo unsere Großväter gegeneinander kämpften…“ von Cordula Wohlmuther und Werner Wintersteiner (Drava Verlag)
Die „Friedenswege“ an der Frontlinie des ersten Weltkriegs: Tourismus und Frieden im Alpen-Adria Raum
Im Kapitel 4.2 mit dem Titel "Friedenswege" wird auf Seite 66 der Verein "Weg des Friedens" im Waldviertel erwähnt!

Hoffnungsvolle und mutmachende Nachrichten für eine friedlichere Welt:

1) Wir stellen den Verein „Gmünd hilft“ vor
„Gmünd hilft“ unterstützt Menschen, die Österreich als ihre neue Heimat gewählt haben und bietet diverse Aktivitäten wie ein wöchentliches Begegnungscafe im Vereinslokal am Schubertplatz 13 in Gmünd Neustadt. Weitere Angebote sind Deutschkurse, eine Lernbetreuung für Schulkinder, die Vermittlung von Sachspenden, Wandern und sportliche Aktivitäten, eine Gitarrengruppe für Jugendliche sowie Workshops zu verschiedenen Themen.
Die gesamte Arbeit von "Gmünd hilft" wird durch ehrenamtliche Mitarbeiter geleistet. Die anfallenden Sachkosten werden durch Mitgliedsbeiträge und Spenden gedeckt. Neue Vereinsmitglieder und ehrenamtliche Mitarbeiter sind jederzeit herzlich willkommen.
Das Begegnungscafé bietet eine gute Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre und bei Kaffee, Tee und Kuchen ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Und vor allem für die anderssprachigen Menschen eine gute Gelegenheit Deutsch zu sprechen und zu üben – für viele ist das Begegnungscafé die einzige Gelegenheit dazu. Das Begegnungscafé findet jeden Freitag  jeweils von 15:00 bis 17:00 Uhr im Haus Schubertplatz 13 statt.
Infos unter http://gmuend-hilft.at/

2) Alpine Peace Crossing 2018
251 Teilnehmer, viele Zeitzeugen und deren Nachkommen aus Israel und aus anderen Ländern.
APC verbindet praktisch gelebte Gedenkkultur mit gegenwärtiger Solidarität mit Flüchtlingen und Migranten.
Der Friedensdialog und die Gedenkwanderung über die Grenze nach Südtirol ermöglichen Begegnung und Mitmenschlichkeit und Erfahrungen, die heilen.
Menschen, die damals nach den Schrecken des Holocaust kein Land aufnehmen wollte, werden wieder in die Gemeinschaft hereingenommen.
Das Miteinander-gehen verbindet, am Weg ergeben sich Gespräche über Verfolgung und Flucht, aber auch über ein Leben in Freiheit und Würde.
„Grenzen sollen nicht trennen, sondern Menschen verbinden und Begegnung ermöglichen.“ Das war die Motivation einer Gruppe von
sechs Personen der Alexander Langer Stiftung aus Bozen, die von Südtirol aus auf den Krimmler Tauern aufgestiegen sind, um uns willkommen zu heißen.
Wir haben uns bewegt und mehr als 1000 Höhenmeter überwunden. Es war aber weit mehr als eine schöne Bergwanderung.
APC 2018 hat uns, die dabei waren, bewegt - etwas in uns bewegt und wirkt weiter in uns.
Wichtig ist jedenfalls zu handeln, etwas zu tun und das zu tun, was möglich ist….. denn vieles ist möglich.

weitere Berichte - https://alpinepeacecrossing.org/wp-content/uploads/2018/07/12APC_Bericht2018k.pdf

https://www.youtube.com/watch?v=YjnLGjLO8v4&feature=youtu.be

3) Zum Gedenken und zur Ehre des Ehepaars Arthur und Maria Lanc aus Gmünd, die von Israel als "Gerechte unter den Völkern" ausgezeichnet wurden,
ist im zweiten Wiener Bezirk an der EckeTaborstraße/Glockengasse ein Platz benannt worden. Nähere Informationen sind unter der Wegtafel Gmünd nachzulesen.

4) Botschaft von Papst Franziskus zum 51.katholischen Weltfriedenstag am 1.Jänner 2018
Migranten und Flüchtlinge – Menschen auf der Suche nach Frieden
Textauszug aus Kapitel 3:
„Wenn wir auf die Migranten und Flüchtlinge schauen, vermag ein solcher Blick zu entdecken, dass sie nicht mit leeren Händen kommen:
Neben der wertvollen Prägung durch ihre Heimatkulturen bringen sie ein hohes Maß an Mut und Tatkraft, an Fähigkeiten und Erwartungen mit. Auf diese Weise bereichern sie das Leben der Nationen, die sie aufnehmen.
Ein solcher Blick kann auch die Kreativität, die Ausdauer und die Opferbereitschaft unzähliger Menschen, Familien und Gemeinschaften wahrnehmen, die in allen Teilen der Welt den Migranten und Flüchtlingen ihre Türen und Herzen öffnen, auch dort, wo die Ressourcen knapp sind.

Der gesamte Text der Friedensbotschaft ist unter dem folgenden Link zu finden:
http://w2.vatican.va/content/francesco/de/messages/peace/documents/papa-francesco_20171113_messaggio-51giornatamondiale-pace2018.html

5) Ein besonders mutige Flüchtlingsinitiative aus unserem Nachbarland Deutschland soll hier vorgestellt werden.

Flüchtlinge, denen die Abschiebung droht, können in einem sogenannten "Bürgerasyl" Schutz finden. Den Anfang hat Freiburg gemacht, wo eine alleinstehende Mutter, die als nicht asylberechtigte Roma abgeschoben werden sollte, von Bürgern versteckt wurde. Diese Initiatve hat sich bereits auf weitere Städte wie Göttingen, Hamburg, Frankfurt am Main und Stuttgard ausgeweitet. Besonders bemerkenswert ist dabei die Initiative der Solidarity City – eine solidarische Stadt für alle -"Wir wollen eine Stadt, in der kein Mensch illegal leben muss. Wir wollen eine Stadt, aus der kein Mensch abgeschoben wird, in der sich alle frei und ohne Angst bewegen können. In einer solchen solidarischen Stadt haben alle Menschen das Recht zu leben, zu wohnen und zu arbeiten." Infos - www.buerger-innen-asyl-goettingen.info/

Diese Information wurde aus der Zeitschrift "Publik Forum" Ausgabe 3 Februar 2018 entnommen.
Welche Stadt könnte die erste Solidarity City" in Österreich werden?

6) ICAN bekommt den Friedensnobelpreis 2017

Freitag, 6. Oktober 2017 - 11.00 Uhr
Oslo, Norwegen

Wir bekommen den Friedensnobelpreis

Das norwegische Nobelpreiskomitee ehrt die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen (ICAN) für unsere Arbeit in der Bewusstseinsschaffung über die katastrophalen humanitären Konsequenzen jeglichen Einsatzes von Atomwaffen. Besonders aber für unseren bahnbrechenden Einsatz zur Verwirklichung des Verbotsvertrages von Atomwaffen. Das Risiko des Einsatzes von Atomwaffen sei seit langem nicht mehr so präsent wie unter den aktuellen Entwicklungen, begründete das Komitee seine Entscheidung (Video).

Wir sind noch immer sprachlos! Diesen Tag werden wir wohl nie in unserem Leben vergessen.

Es ist dies ein Preis, der die jahrzehntelange Arbeit der internationalen Zivilgesellschaft für eine atomwaffenfreie Welt würdigt; die Arbeit von tausenden Aktivist*innen weltweit, aber auch die unermüdliche Sensibilisierungsarbeit von Zeitzeug*innen der Auswirkungen von Atomwaffen: den Hibakushas sowie den Opfern von Nuklearwaffentests. Es ist uns eine große Ehre in Anerkennung unserer Arbeit diese Auszeichnung zuerkannt bekommen zu haben. Und wir hoffen, dass die Aufmerksamkeit, die unserer Kampagne durch diesen Preis zu Teil wird, zu einem Umdenken der weltweiten Öffentlichkeit führt. 

Gerade Österreich spielt in ICAN und innerhalb der humanitären Initiative, die zum Verbotsvertrag geführt hat, eine besondere Rolle. 
ICAN wurde 2007 bei einer Veranstaltung in der Diplomatischen Akademie in Wien offiziell aus der Taufe gehoben. ICAN Austria hat über die Jahre die Kampagne in ihrer Advocacy-Arbeit bei internationalen Veranstaltungen und Konferenzen in Wien, New York und Genf unterstützt. Mit der Veranstaltung eines internationalen Zivilgesellschaftsforums im Rahmen der internationalen Konferenz zu den humanitären Auswirkungen von Nuklearwaffen im Dezember 2014 in Wien, wurde ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung des Verbotsvertrages gesetzt.

In Österreich sind der Internationale Versöhnungsbund (österreichischer Zweig IFOR Austria) und die Österreichischen MedizinerInnen gegen Atomgefahren (IPPNW Österreich), gemeinsam mit ICAN Austria, Teil der internationalen Kampagne. Unterstützt wurden wir in Österreich über die Jahre hinweg von zahlreichen anderen Organisationen, allen voran dem Österreichischen Roten Kreuz, Umweltorganisationen und Anti-Atomkraftorganisationen.

Ein Dank gilt auch dem Österreichischen Außenministerium und hier den österreichischen Diplomaten, hervorgehoben seien die Botschafter Alexander Kmentt und Thomas Hajnoczi, die unsere Arbeit immer unterstützt haben.

Dieser Preis gebührt allen, die uns unterstützt und geholfen haben, dass der Verbotsvertrag Wirklichkeit wird. Und dafür möchten wir DANKE sagen.

Organisationen, die sich gegen Atomwaffen engagieren. Nach IPPNW und ICAN stellen wir die Organisation Mayors for Peace vor.

„Mayors for Peace“ wurde 1982 von den Städten Hiroshima und Nagasaki mit dem Ziel gegründet durch internationale Solidarität unter den Städten und Gemeinden
die Abschaffung der Atomwaffen zu erreichen. Das große Ziel ist die Umsetzung der „Vision 2020“, das bedeutet den Abbau aller Atomwaffen bis 2020.
Der Mitgliederstand von „Mayors for Peace“ beträgt derzeit 7417 Städte und Gemeinden in 162 Ländern (Stand 20.August 2017).
Das ist etwa eine Einwohnerzahl von einer Milliarde Menschen, also einem Siebentel der Menschheit.
In Österreich sind derzeit 113 Städte und Gemeinden Mitglied von „Mayors for Peace“. Schweiggers ist seit 17.6.2017 Mitglied und das derzeit jüngste Mitglied in Österreich. Im Waldviertel sind neben Schweiggers noch Weitra und Raabs/Thaya Mitglieder von "Mayors for Peace".
In NÖ sind die größeren Städte Amstetten, Krems und Wr.Neustadt und die Landeshauptstadt St.Pölten Mitglied von „Mayors for Peace". Die Landeshauptstädte Bregenz, Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg, Linz und die Bundeshauptstadt Wien sind ebenfalls Mitglied bei „Mayors for Peace“.

Weitere Infos  -  www.mayorsforpeace.org         www.mayorsforpeace.de

ICAN - Internationale Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen
Weitere Infos - www.icanaustria.at

International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW)
IPPNW erhielt im Jahr 1985 den Friedensnobelpreis. Präsident der österreichischen Sektion von IPPNW ist Dr. med. Klaus Renoldner aus Horn.
http://www.ippnw.at/

7) Die Willkommenskultur wie sie derzeit im Lainsitztal, in Horn, Zwettl, Großgerungs, Kautzen, Litschau, Heidenreichstein, Groß Siegharts, Waidhofen/Thaya und in einigen anderen Orten des Waldviertels gelebt wird ist das beste Beispiel für eine Kultur des Friedens und der Versöhnung.

http://www.willkommenimlainsitztal.wordpress.com

http://www.willkommen-mensch.at/regionen/gross-gerungs-langschlag/

http://www.willkommen-mensch.at/regionen/horn/

http://www.willkommenmensch.zwettl.at/

8) Aufruf in eigener Sache!

Wir suchen ehrenamtliche Unterstützung, die Homepage auch in Tschechisch und Englisch zu übersetzen!

 

Rückblick

Jahresbericht 2017 ....download Jahresbericht 2016 ....download Jahresbericht 2015 ....download Jahresbericht 2014 ....download

8. bis 10. September 2017 - Friedensfest am Attersee im Seebad Nußdorf am Attersee www.attersee-friedensfest.at
Hier das Friedenslied 2017 "We are one" https://www.youtube.com/ Auf Youtube gibt es viele weitere Beiträge früherer Friedensfeste...
Spiritualität, Frieden und das Leben feiern vor der herrlichen Landschaft des Attersees war ein beeindruckendes und berührendes Erlebnis.
Der "Weg des Friedens" war das erstemal beim Friedensfest vertreten.
Das 10.Friedensfest in Nußdorf am Attersee findet übrigens am 21. und 22. September 2018 statt.

1. September 2017: Friedensfest in Walterschlag - Die Kinder ließen die Friedenskraniche fliegen - ein Rückblick in der NÖN..... und Bilder

11. Versöhnungswallfahrt an der Grenze

Grußbotschaft von der Romaria Wallfahrt zur 11.Versöhnungswallfahrt nach Romau/Romava am 6.Mai 2017:

Liebe Teilnehmer der Wahlfahrt nach Romava.
Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal an der Versöhnungswallfahrt nach Romava teilgenommen und war sehr beeindruckt vor allem von dem schönen Abschlußgottesdienst.
Heuer kann ich leider nicht dabei sein, da ich als Mitorganisator an der 8. Romaria – einer Solidaritätswallfahrt für Flüchtlinge am Stadtrand von Wien - teilnehme.
Von dieser Wallfahrt möchte ich Ihnen aber meine Grüße übermitteln. Wir sind heute genauso wie Sie im Gebet unterwegs, um ein Zeichen der Versöhnung zu setzen. Unsere Wallfahrten verbindet die Solidarität mit den Opfern und Vertriebenen der Geschichte damals wie heute.  Danke für Ihren Dienst und Ihr Gebet für die Versöhnung.
So schicke ich Ihnen im Gebet verbunden die besten Grüße
Daniel Vychytil / Theologe aus Wien

Milí účastníci poutě do Romavy.
V minulém roce jsem se poprvé zúčastnil Poutě smíření do Romavy a velmi na mě zapůsobil především krásný závěr bohoslužby.
Letos při ní bohužel nemohu být, protože se jako spoluorganizátor zúčastním 8.ročníku Pouti solidarity pro uprchlíky – Romaria - na okraji Vídně. Chtěl bych Vám z této pouti zprostředkovat moje pozdravy.Jsme dnes právě tak jako Vy na cestě v modlitbě,abychom dali znamení smíření. Naše poutě spojuje solidarita s oběťmi a vyhnanci dějin tehdy jako dnes. Děkuji za Vaši službu a vaši modlitbu za usmíření.
Posílám Vám spojení v modlitbě.
Srdečně zdravím.
Daniel Vychytil / Teolog z Vídně

10. Versöhnungswallfahrt an der Grenze

Am Samstag, dem 7. Mai 2016 fand bei herrlichem Frühlingssonnenschein die 10. Versöhnungswallfahrt an der Grenze statt. Das Thema waren die Person und Werke der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach, die in Mähren geboren wurde und vor 100 Jahren in Wien verstorben ist. Sie setzte sich in ihren Werken für ein friedliches Zusammenleben der Volksgruppen und für Menschlichkeit ein. „Die Frage der Nation hat im Schaffen der Dichterin keinen Platz, sie hat es in ihrem Werk und in ihrem Leben mehrmals bewiesen. Unter ihre Freunde gehören Menschen jeder Nation, jeden Alters und sogar jeder gesellschaftlichen Schicht.“ (Zitat L.Jerabkova)
Die Teilnahme einiger junger Familien mit ihren Kindern hat zu viel Lebendigkeit bei der Wallfahrt beigetragen. Die Kinder haben mit Begeisterung die beiden PACE – Fahnen getragen und geschwungen. Der Höhepunkt der Wallfahrt war wie jedes Jahr die Messfeier in der ehemaligen Dorfkapelle in Romau/Romava.
Davor fand die feierliche Enthüllung und Segnung der Friedenswegtafel statt.

Hier einige Bilder der Wallfahrt

 

12. September 2015 - Friedens- und Gedenkfahrt - Stadtplatz Gmünd

friedensfahrt

 

Am 12. September 2015 fand eine Friedens- und Gedenkfahrt mit Elektroautos statt, hier zum Nachlesen Fahrt für mehr Menschlichkeit und hier einige Bilder
Die Begleitbroschüre zur Friedensfahrt kann unter der E-Mail Adresse wegdesfriedens@aon.at um € 5,- bestellt werden oder hier zum downloaden
Ausschnitt aus der Rede von Frau Dr. Elga Lanc bei der Friedens- und Gedenkfahrt 2015 ...download

Am 10. Oktober 2015 wurde bei der Kapelle in Reingers die erste reale Wegtafel vom "Weg des Friedens" offiziell eröffnet und ein Gingko Friedensbaum gepflanzt.
Fotos mit Text sind unter Wegtafeln und reale Wegtafel Reingers zu finden.

Am 31. Mai 2014 fand die erste "Weg des Friedens" Versammlung im Lichtspiel in Allentsteig statt, hier zum Nachlesen 1. Vernetzungstreffen

Am 3. März 2014 erfolgte die behördliche Anmeldung als Verein "Weg des Friedens" bei der Bezirkshauptmannschaft Gmünd.